Historie
Der heutige Betrieb wurde im Jahr 1930 als ein Klosterbetrieb zur Verarbeitung von Holzabfällen gegründet.
Im Juli 1929 und erneut im Oktober 1930 verwüsteten schwere Stürme die Klosterwälder in der Region Braunau. Die Windbruchmenge war siebenmal höher als der jährliche Holzeinschlag, und die örtlichen Sägewerke konnten das Holz nicht verarbeiten. Die Benediktiner gründeten daher ihr eigenes Unternehmen Holzverwertung Braunau, kurz HOBRA. Zunächst wurden aus unverkäuflichem Holz gepresste Bierdeckel hergestellt, später leichte Holzfaserplatten.
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Die HOBRA-Platten wurden so bekannt, dass das Wort HOBRA in den Duden der tschechischen Standardsprache als Bezeichnung für Holzfaserplatten aufgenommen wurde.
Die großformatigen Leichtplatten zur Wärme- und Schalldämmung fanden vor allem im Bauwesen Verwendung; viele Menschen kennen sie als Material für Pinnwände. Nach der Verstaatlichung im Jahr 1948 verschwand der Name HOBRA aus dem Werk, und die Produktion wurde schrittweise auf Filterplatten und feuerfeste Isolierungen umgestellt. 1998 kaufte die Familie Školník das Werk und gab ihm seinen ursprünglichen Namen zurück. Heute werden unter dieser Marke Filter- und Isolationsmaterialien für Kunden auf vier Kontinenten hergestellt.